Facebook selbst ist gar nicht so übel. Der Zuckertypie will halt Geld verdienen und muss damit nun mal mit unseren privaten Dingen handeln. Frauen laden Fotos von sich im stofffreisten Bikini hoch. Typen schreiben, dass sie am Freitag wieder so besoffen waren, dass sie in Nachbars Garten den begrabenen Hund wieder ausgegraben haben. Und Zuckertypie sagt zu Drunk & Co.: »Hey, ich habe hier einen Steffen Schmidt, der wirklich ein Alkoholproblem hat. Schickt dem mal ein paar Werbe-E-Mails.«
Hätte Steffen mal die Klappe gehalten.
Sicher ist schon eine Anmeldung bei Facebook fatal, weil man sich anfangs womöglich ziert, aber letztendlich doch jedem über so lustige Mitteilungen sagt, dass man gerne mit seinem Dietrich fremde Briefkästen öffnet und die Briefe, die nach Rechnungen aussehen, klaut.
Und nachdem ich das alles bedacht habe und bemerkt habe, dass ich mich nicht anmelden sollte, habe ich mich bei Facebook angemeldet. Und meine zwei Tage Facebook-Schlampe-Sein liefen bis jetzt ziemlich friedlich ab. Ich habe jedem mitgeteilt, dass ich auf Frauen mit Bart stehe. Ich habe jeden wissen lassen, dass ich meine Cola Light mit einem Schuss Wodka bevorzuge. Und jedem ist nun klar, dass ich wegen Außerirdischen nicht gerne nach Roswell möchte.
Aber eine Facebook-Anmeldung bringt mehr als nur Weitergeben von peinlichen Informationen. Man springt auch über seinen Schatten und... ruiniert seine Website!
Noch ist es nur auf der Startseite und am Seitenende, aber bald werden auch die Heldisch-Strips und eventuell die Texte über Facebook mit anderen zu teilen sein.
Ich erhoffe mir dadurch folgendes: Ruhm. Facebook hat mehr Nutzer als Luxemburg Einwohner hat. Facebook gewinnt mit jedem Tag mehr Mitglieder als Deutschland sich durch Muslime in einer ganzen Woche abschafft (har har). Das bedeutet: Mit der richtigen Kettenreaktion erreiche ich ganz Deutschland. Und es wird ja wenigstens einen geringen Bruchteil geben, der diese Website interessant findet und dann für immer hier bleibt!
Genial, oder?