BAMM, eine Deus Ex Verfilmung ist immer wahrscheinlicher! Was ist Deus Ex, fragt ihr? Deus Ex ist ein ausgezeichnetes Cyberpunk Videospiel. Gar das beste, das ich kenne. Und eines der wenigen, das ich kenne. Komisch, wo ausgerechnet Cyberpunk sich wunderbar für Videospiele eignet... Nun gut, aber man kann nicht alles haben.
Auf jeden Fall kann man eine Verfilmung von Deus Ex haben, denn die geplante Verfilmung hat bereits einen Regisseur und einen Drehbuchautor, wie ich von Superhero Hype (jop, Deus Ex gilt offenbar als Superhelden-Kram) erfahren habe.
Nur dass nicht Deus Ex, das Spiel von 2000, das alles in Gang setzte, verfilmt wird, sondern das ein Jahr alte Human Revolution, welches sich als Prequel in die Reihe fügt.
Halte ich für vollkommen in Ordnung. Denn auch wenn Human Revolution das schlechtere Spiel ist (es ist ein sehr gutes Spiel, kommt aber aus bestimmten Gameplay-Gründen lange nicht ans Original heran), bietet es gewiss die besser verfilmbare Handlung. Denn auch wenn das Original eine recht erlebenswerte Geschichte hat, dient sie, finde ich, doch mehr als Verpackung für ausgezeichnetes Gameplay (zudem ist halte ich sie für sehr episodenhaft). Nun muss eine Spielverfilmung natürlich nicht wie eine Aneinanderreihung der Zwischensequenzen sein und kann ruhig mehr Inhalt kriegen, aber ich meine, frühere Spielverfilmungen haben gezeigt, dass Hollywood nicht gerade die besten Filme produziert, wenn sie lediglich „die Idee“ nehmen.
Ich kenne Regisseur Scott Derrickson so gut wie gar nicht, ich habe seinen The Day the Earth Stood Still nur als eher mäßig in Erinnerung (jop, trotz Jennifer Connelly). Aber ich bin gespannt.
Deus Ex Human Revolution ist ein Spiel, das ich tatsächlich für verfilmbar halte. Zugegeben hielt ich auch Max Payne für verfilmbar (und halte es immer noch) und musste schließlich einen wahnsinnig schlechten Film (als Film wie als Verfilmung schlecht) ertragen. Ein Hoch auf Hollywood.
(Ich kriege wohlgemerkt kein Geld von Steam, halte die Plattform nur für den besten Ort zum Videospielerwerb für erfolglose Künstler, die ruhig auf Sonderangebote warten können, bis sie sich schließlich Spiele kaufen.)